Wanderfreunde Hochspessart - Rothenbuch e.V.
Die Rauersbuch Wanderung

 

Bomiggrundwanderung

 

Kennzeichen der Wanderung

  1. Sulzhöhe
  2. Bomigsee
  3. Niklaskreuz

 

Länge

Ca. 8km

 

Empfehlung

Winter

 

 

Beschreibung des Weges 

 

Diese Wanderung startet an der Verlängerung des Lichtenauer Wegs auf der Sulzhöhe. Vom Lichtenauer Weg betrachtet führt die Wanderung zunächst nach links auf der Sulzhöhe entlang und biegt dann aber nach rechts ab Richtung Bomiggrund. Der Wanderer folgt immer dem Weg, der mehrere andere Wander­wege kreuzt, schließlich aber am Bomigsee anlangt. Von dort verläuft die Wanderung den breiten Forstweg den Bomiggrund hinauf bis zur Bundes­straße. Dort befindet sich das Niklaskreuz. Von dort gehen vier Wanderwege ab, der zweite von rechts ist der Richtige und führt zurück auf die Sulzhöhe. Dort angekommen, geht es zunächst wenige Meter nach rechts, um dann etwas unwegsam links den Hügel hinab zu gehen. Am Waldrand läuft der Weg nach links und dann immer am Waldrand entlang bis zurück zum Lichtenauer Weg. 

 

Wissenswertes

Als Startpunkt dieser Waldwanderung bietet sich die Kreuzung am Ende des Lichtenauer Wegs an. Sie verläuft zunächst zwischen der Flur „Wallfahrtslücke“ und der Waldabteilung „Glasrück“, um dann durch die Waldabteilung „Pflanzgarten“ in den Bomiggrund herabzuführen. Wie an den eng beisammen liegenden Höhenlinien zu erkennen ist, ist der Abstieg steil. Die genannten Waldabteilungen lassen Schlüsse auf die Verwendung in früheren Zeiten zu. „Glasrück“ ist ein Indiz dafür, dass von dort Holz für eine Glashütte beschafft worden sein könnte. Der Pflanzgarten war früher eine Art Baumschule. Wer genau darauf achtet, findet auf der Sulzhöhe am Eck bevor der Weg den Berg herabführt, einige Kastanienbäume, deren Früchte für den Verzehr geeignet sind. Bis nach dem 2. Weltkrieg befand sich in der Waldabteilung auch eine beliebte Forsthütte, die heute jedoch nicht mehr existiert und deren Spuren weitgehend verwischt sind. Am Fuße des Bomigberges befindet sich der Bomigsee, ein Naturschutzgebiet welches außerhalb der Wege nicht betreten werden sollte, da im weichen Boden viele Kleintiere und Pflanzen zuhause sind, die zerstört werden könnten. (Die Wanderung ist eine Winterempfehlung, um Störungen der hilflosen Tiere und Pflanzen zu vermeiden.) Ein Verweilen und eine kleine Rast bieten sich an dieser Stelle an, um die Stille des Sees und seiner Umgebung zu genießen. Von dort aus beginnt der etwas mühselige Rückweg den Bomiggrund hinauf bis zur Bundesstraße. Am Weg finden sich immer wieder kleine Tümpel, die den Waldamphibien das Wandern entlang des Bomiggrundes ermöglichen. An der Bundesstraße steht das Niklaskreuz.

Von dort verläuft der Weg zurück zur Sulzhöhe durch die gleichnamige Waldabteilung und dann nach durchschreiten der Waldabteilung „Heidlücke“ auf der anderen Seite der Sulzhöhe an dieser entlang. Auf der, dem Ort zugewandten, Seite liegt die Flur „Bauersacker“, die der daran angrenzenden Straße den Namen gibt. Bis in die 60er Jahre wurde auf den Fluren rund um Rothenbuch Ackerbau betrieben. Die kleinen Flurstücke, so karg sie auch waren, lieferten die Lebensgrundlage. So zeigt die Abbildung im Hintergrund den Bereich, so wie er sich noch in den 60er Jahren darstellte. Heute sind die Flurstücke teilweise noch zu erkennen, da sie in kleinen Terrassen angelegt waren. Heute werden die Wiesen durch weidende Schafe kurz gehalten.

 

Bomigsee Niklaskreuz Bauersacker (im Hintergrund)
     

 

     

 

 

 

 

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